
Steag Power
Wir sorgen für sichere Energie. Jetzt und in Zukunft.
Steag Power bündelt das Kraftwerksgeschäft und betreibt an sechs Standorten in Deutschland sieben Steinkohlekraftwerke im Markt- und Reservebetrieb mit einer elektrischen Leistung von insgesamt rd. 3.500 MW. So trägt sie maßgeblich zur Versorgungssicherheit in Deutschland und dem europäischen UCTE-Netz (Union for the Co-ordination of Transmission of Electricity) bei. Unser Anteil an der Gesamtstromerzeugung in Deutschland beträgt etwa fünf Prozent.
seit 1937
für sichere Energieversorgung
6
Kraftwerksstandorte
> 3,5 GW
installierte Kraftwerksleistung
Steag Power Markets
Steag Power bündelt das Kraftwerksgeschäft und betreibt an sechs Standorten in Deutschland sieben Steinkohlekraftwerke im Markt- und Reservebetrieb mit einer elektrischen Leistung von insgesamt rd. 3.500 MW. So trägt sie maßgeblich zur Versorgungssicherheit in Deutschland und dem europäischen UCTE-Netz (Union for the Co-ordination of Transmission of Electricity) bei. Unser Anteil an der Gesamtstromerzeugung in Deutschland beträgt etwa fünf Prozent.
Unsere Wertschöpfung reicht von der weltweiten Brennstoffbeschaffung und der dafür notwendigen Logistik bis zu den Kraftwerken an der Ruhr und im Saarland. An der Strategie, perspektivisch aus der Steinkohleverstromung auszusteigen, halten wir fest.
Unternehmensführung
Geschäftsführung

Thomas Ciecierski
Mitglied der Geschäftsführung
Von Januar 2024 bis zu seinem Wechsel in die Geschäftsführung war er Geschäftsbereichsleiter Technik der STEAG Power GmbH. Im Dezember 2024 übernahm er zusätzlich das Amt des technischen Beirats der STEAG Power GmbH sowie der Iqony GmbH.
Von Januar 2011 bis Dezember 2013 war er Leiter Abteilung Beschaffung/Absatz -Strom und CO2 im Front Office Abteilung B&O, STEAG GmbH, Essen (seit 1. Dezember 2022 STEAG Power GmbH). Davor hatte er verschiedene Positionen im Bereich Lastverteilung inne, zuletzt bis 2010 Fachbereichsleiter Lastverteilung und kurzfristiger Stromhandel im Bereich EW / Lastverteilung bei der Evonik STEAG GmbH. Thomas Ciecierski startete 1989 mit einer Ausbildung zum Energieelektroniker im Steag-Kraftwerk Lünen. Neben seiner anschließenden Tätigkeit als Energieelektroniker im Kraftwerk Lünen absolvierte er das Studium der elektrischen Energietechnik an der FH Dortmund.

Karl Resch
Mitglied der Geschäftsführung
Seit 2013 arbeitet Karl Resch im STEAG-Konzern und hat in dieser Zeit verschiedene Positionen im Energiehandel und der Geschäftsfeldentwicklung bekleidet.
Zuletzt war er seit 2024 als Head of Portfolio Management & Origination bei der STEAG Power GmbH tätig, davor leitete er seit 2017 den Bereich Sales & Origination bei der STEAG GmbH, ab 2023 bei der STEAG Power GmbH. Karl Resch ist seit 2013 Prokurist der STEAG GmbH und war zusätzlich seit 2023 auch Prokurist der STEAG Power GmbH.
Vor seiner Zeit bei der STEAG war er bereits rund fünfzehn Jahre in verschiedenen Positionen in der Energiewirtschaft tätig, zuletzt als Prokurist und Head of Industrial Sales & Customer Relationship Management bei RWE Supply & Trading in Essen, sowie zuvor bei Enron Energie in Frankfurt/Main und bei der OMV in Wien. Sein energiewirtschaftlicher Hintergrund als Diplom-Ingenieur der Angewandten Geowissenschaften mit Stationen an der Montanuniversität Leoben (Österreich) und der Colorado School of Mines (USA) wurde ergänzt durch einen Executive MBA in General Management der Hochschule St. Gallen (Schweiz).

Verena Sievers
Mitglied der Geschäftsführung
Sie leitet zudem weiterhin den HR-Bereich für den Gesamtkonzern, dessen Leitung sie seit 2019 innehat. Diese Funktion setzt sie parallel zur Geschäftsführungstätigkeit bei der STEAG Power GmbH fort.
Bis April 2025 war Verena Sievers außerdem Vorsitzende des Sprecherausschusses der Leitenden Angestellten und übernahm in dieser Rolle auch das Mandat für die Leitenden auf Seiten der Arbeitnehmerbank im Aufsichtsrat der KSBG GmbH bzw. STEAG GmbH. Verena Sievers blickt auf eine lange Karriere im STEAG-Konzern zurück. Von 2017 bis 2019 war sie Leiterin Back Office bei Trading & Optimization, zuvor hat sie unter verschiedenen gesellschaftsrechtlichen Konstrukten das Risikomanagement im Commodity Handel des Konzerns verantwortet und in diesem Zuge das heutige Trading mit aufgebaut.
Verena Sievers hat an der Ruhr-Universität Diplom-Ökonomie studiert. Ihre berufliche Laufbahn im Konzern begann sie 2004 bei der RAG Coal International AG im Bereich International Management & Development, bevor sie in den damaligen Kohlehandel der RAG Trading GmbH wechselte.
Aufsichtsrat
Gundolf Schweppe, Vorsitzender
Dr. Ralf Bartels, Stellvertretender Vorsitzender, Energieexperte IG BCE
Vertreter der Anteilseigner
Dr. Niels-Jakob Küttner, Leiter Recht & Compliance
Dieter Dehlke, Mitglied der Geschäftsführung der STEAG GmbH
Vertreter der Arbeitnehmer
Bernd Hagemeier, Vorsitzender des Betriebsrats, Kraftwerk Bergkamen
Thomas Zimmer, Vorsitzender des Betriebsrats, Kraftwerk Bexbach
Aktuelles
„Wir freuen uns über das Vertrauen der Landesregierung, das unserem Konsortium mit der Erteilung der Aufsuchungserlaubnis entgegengebracht wurde. Die Konsortialpartner sind entschlossen, einen wichtigen Beitrag zur Wärmewende in NRW zu leisten“, sagt Katja Winkler, Projektleiterin Geothermie für E.ON Business Solutions Deutschland.
Matthias Ohl, CEO des Fernwärmegeschäfts von Iqony, ergänzt: „Das Ruhrgebiet ist Wärmewende-Pionier. Diesen Geist lebt unser neues Gemeinschaftsprojekt. Unsere Region hat großes Fernwärmepotenzial – dicht, industriell, voller ungenutzter Wärmequellen. Die Geothermie kann ein starkes Standbein der Wärmeversorgung der Zukunft sein. Als Iqony freuen wir uns darauf, gemeinsam mit unseren Partnern zu erkunden, welches weiteres Wärmepotenzial tief unter unseren Füßen liegt.“
Erster Schritt: Ultraschall der Erde
Die Aufsuchungserlaubnis bildet die Grundlage für umfangreiche geologische Untersuchungen, mit denen das Potenzial der Geothermie in der Region näher geprüft werden soll. In einer ersten Erkundungsphase untersuchen die Partner die geologischen Reservoire in ausgewiesenen Regionen von Oberhausen bis Hamm sowie von Marl bis Schwerte. Zunächst werden Messungen mittels 2D-Seismik – vergleichbar mit einem „Ultraschall“ der Erde – durchgeführt. Auf Basis dieser Ergebnisse erfolgt eine vertiefende Untersuchung mittels 3D-Seismik, um verschiedene Bereiche genauer abzubilden und potenzielle Probebohrungen vorzubereiten. Die Projektbeteiligten planen die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens unter dem Vorbehalt der fusionskontrollrechtlichen Freigabe der zuständigen Kartellbehörden.
„Die Erteilung dieser großflächigen Aufsuchungserlaubnis ist ein bedeutender Schritt für den Ausbau der Geothermie in NRW und darüber hinaus“, so Dr. Herbert Pohl, CEO der Deutschen ErdWärme. „Nordrhein-Westfalen verfügt über enormes Potenzial, um erneuerbare Wärme aus dem Untergrund für Städte, Kommunen und industrielle Anwendungen nutzbar zu machen. Gemeinsam mit starken Partnern schaffen wir die Grundlage für eine nachhaltige und langfristig bezahlbare Wärmeversorgung.“
Geothermie: Klimafreundliche Schlüsseltechnologie
Ziel des Projekts ist es, erneuerbare Wärme in bestehende und neue Wärmenetze einzuspeisen und damit fossile Energieträger zu ersetzen. Geothermie nutzt die natürliche Wärme aus dem Erdreich – klimafreundlich, lokal und unabhängig von Wetter und Tageszeit.
„Um den Untergrund wirklich zu verstehen und das volle Erdwärmepotenzial zu ermitteln, sind – aufbauend auf vorhandene Daten und Vorstudien – erhebliche Anstrengungen wie seismische Standorterkundungen erforderlich. Das wird die unmittelbare Aufgabe des Konsortiums sein”, sagt Jens-Peter Lux, Managing Director bei DMT.
Die Projektpartner sehen in der Geothermie eine zentrale Technologie für die Wärmewende in Nordrhein-Westfalen. Durch nachhaltige und von Brennstoffpreisen unabhängige Wärme kann Geothermie einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur Reduktion von CO₂-Emissionen leisten. Der Masterplan Geothermie des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen unterstreicht dieses Potenzial aus der Tiefe: Demnach könnten perspektivisch bis zu 20 Prozent des gesamten Wärmebedarfs in Nordrhein-Westfalen durch Geothermie gedeckt werden.
Mit der nun erteilten Aufsuchungserlaubnis startet eines der ambitioniertesten Erdwärmevorhaben Deutschlands, das ein starkes Signal für die Wärmewende im Herzen der Metropolregion Ruhr setzt.
Pressekontakte
Iqony Fernwärme / Iqony Wärme Henning Heinemann | Deutsche ErdWärme Timo Gass | DMT Simon Hannert |
E.ON SE Kai Robert Blum | Fernwärmeversorgung Niederrhein Britta Bethe | Hertener Stadtwerke Kerstin Walberg |







