
Iqony macht grüne Energie machbar.
Mit 85 Jahren Erfahrung in Planung, Bau und Betrieb energietechnischer Anlagen bietet das Unternehmen ganzheitliche Lösungen für die Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung der Energieversorgung.
Iqony setzt dabei auf regenerative Energien und Brückentechnologien, die in Zukunft auch klimaneutral eingesetzt werden können. Das Portfolio umfasst neben Solar, Wind, und Geothermie auch Wasserstofflösungen, Speichertechnologien, Engineering-Leistungen und Gaskraftwerke. Rund 2.600 Mitarbeitende weltweit realisieren Projekte für große Industrieunternehmen, Energieversorger, Städte und Kommunen in zahlreichen Ländern rund um den Globus. Spezialisiert auf maßgeschneiderte Lösungen für anspruchsvolle Herausforderungen nutzt Iqony dabei das breite energiewirtschaftliche Wissen über alle Technologien und angebotenen Dienstleistungen hinweg.
>2.600
Mitarbeiter
85%
CO2-Reduktion seit 1990
1.050
Mio. Euro Umsatz 2024
85
Jahre Energieerfahrung
Produkte und Leistungen im Überblick
Unsere Wertschöpfung reicht von der weltweiten Brennstoffbeschaffung und der dafür notwendigen Logistik bis zu den Kraftwerken an der Ruhr und im Saarland. An der Strategie, perspektivisch aus der Steinkohleverstromung auszusteigen, halten wir fest.
Unternehmensführung

Gundolf Schweppe
CEO der Steag Iqony Group
Seit Mai 2026 ist Gundolf Schweppe CEO der STEAG GmbH sowie der Iqony GmbH. Er verfügt über langjährige internationale Erfahrung in der Energiebranche mit einem klaren Schwerpunkt auf Vertrieb, Handel und Transformation.
Zuvor war er als CCO Sales bei der Uniper SE tätig und verantwortete dort die zentralen europäischen Vertriebs- und Handelsaktivitäten im Downstream-Geschäft. In dieser Rolle trieb er maßgeblich die strategische Weiterentwicklung hin zu dekarbonisierten und kundenorientierten Geschäftsmodellen voran. Parallel dazu leitete er als Geschäftsführer die Uniper Energy Sales GmbH und war für das B2B-Geschäft für Industrie- und Kommunalkunden verantwortlich.
Seine Karriere begann Gundolf Schweppe im E.ON-Konzern, in dem er verschiedene Führungspositionen im In- und Ausland innehatte.

Dieter Dehlke
CFO
Seit Januar 2024 ist Dieter Dehlke Mitglied der Geschäftsführung der STEAG GmbH sowie seit Februar 2024 Mitglied der Geschäftsführung der Iqony GmbH.
Nach einem Studium der Volkswirtschaftslehre folgen Anfang der 1990er-Jahre erste berufliche Erfahrungen im Bereich Investor Relations beim Preussag-Konzern in Hannover, wo er schließlich die Aufgabe des Treasurers des Nordamerika-Geschäfts übernimmt. Es folgen weitere berufliche Stationen unter anderem bei Siemens, Babcock Borsig und Howaldtswerke-Deutsche Werft in Kiel sowie MAN Ferrostaal in Essen und GEA Group in Bochum. Ferner war Dieter Dehlke bei der Hamburger Werft Blohm+Voss und dem niederländischen Schiffbauer Damen tätig, ehe er im Januar 2022 als CFO zur HWP-Handwerkspartner-Gruppe in Hamburg stieß.

Antonio Haya
COO
Antonio Haya ist seit Februar 2026 Mitglied der Geschäftsführung der STEAG GmbH und der Iqony GmbH. Er war bereits von September bis Dezember 2025 Mitglied der Geschäftsführung.
Antonio Haya ist ein operativer Partner bei Asterion Industrial Partners. Er bringt 34 Jahre Erfahrung im Energiesektor in Europa in das Team ein. Antonio ist Gründer und CEO von Haya Energy Solutions, einem auf den Energiesektor spezialisierten Beratungsunternehmen mit Sitz in Paris, das M&A-Projekte in den Bereichen erneuerbare und konventionelle Stromerzeugung, Kraft-Wärme-Kopplung, Fernwärme, Gas- und Stromhandel, Energiebeschaffung und Energieoptimierung in Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, UK, Deutschland und Irland entwickelt hat. Davor war Antonio CEO von KKRs CELEST Power in Frankreich (2x410MW CCGT). Zuvor war er auch CEO von Endesa France und Generalsekretär, Direktor für Strategie und Unternehmensentwicklung bei E.ON France. Zuvor war er in verschiedenen Positionen bei Endesa tätig, unter anderem für M&A bei Endesa Europe und als Regulierungsspezialist bei Endesa Distribution. Antonio hat einen MBA von der Universität Deusto und einen Abschluss in Wirtschaftsingenieurwesen von der Ingenieurschule in Sevilla.

Verena Sievers
CHRO
Seit Mai 2026 ist Verena Sievers Arbeitsdirektorin und Mitglied der Geschäftsführung der STEAG GmbH sowie der Iqony GmbH.
Sie verfügt über langjährige Erfahrung in Führungs‑ und Personalfunktionen innerhalb der Steag Iqony Group. Bereits seit Mai 2025 ist sie Arbeitsdirektorin und Geschäftsführerin der STEAG Power GmbH und führt diese Rolle weiterhin fort. Die Leitung des HR-Bereichs, die sie seit 2019 innehatte, hat sie mit ihrem Wechsel in die Geschäftsführung hingegen abgegeben.
Darüber hinaus war sie Vorsitzende des Sprecherausschusses sowie Mitglied in verschiedenen Aufsichtsräten auf Arbeitnehmerseite. Weitere Stationen ihres beruflichen Werdegangs umfassen u.a. leitende Funktionen im Commodity‑Risk‑Management und im Trading bei Steag, Evonik Trading und RAG Trading. Verena Sievers studierte Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr‑Universität Bochum und schloss im Jahr 2003 ihr Studium als Diplom‑Ökonomin ab.
Unsere Strategie
Als Teil der Steag Iqony Group gestalten wir die Energiezukunft aktiv mit. Unser Fokus liegt auf einer konsequenten Dekarbonisierung, dem Ausbau erneuerbarer Energien sowie innovativen Lösungen wie Wasserstoff, Batteriespeichern und klimafreundlicher Wärmeversorgung. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zu einer sicheren, nachhaltigen und modernen Energieversorgung.

Aktuelles
Digitale Lösungen in der Energiewirtschaft – welchen Mehrwert bieten sie?
Digitale Lösungen schaffen in der Energiewirtschaft einen spürbaren Mehrwert entlang des gesamten Anlagenlebenszyklus – von der Planung über den Betrieb bis hin zu Modernisierungen. Schon in der frühen Planungsphase ermöglichen spezialisierte Simulationstools eine präzise wärmetechnische Auslegung und Optimierung von Anlagen oder ganzen Standorten. Betreiber können damit verschiedene Szenarien durchspielen und Energie- sowie Effizienzpotenziale besser bewerten.
Während der Betriebsführung unterstützen digitale Monitoring-Systeme dabei, Effizienzverluste oder kritische Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Sie analysieren kontinuierlich Betriebsdaten, bewerten auffällige Entwicklungen und helfen dabei, ungewollte Fahrweisen oder Prozessverluste sichtbar zu machen. Das gibt dem Betreiber wertvolle Zeit zur Vorbereitung, reduziert das Risiko ungeplanter Stillstände und eröffnet neue Möglichkeiten, den Anlagenbetrieb wirtschaftlich zu optimieren.
Im laufenden Betrieb tragen digitale Lösungen zudem dazu bei, Energieverbräuche zu senken und Emissionen regelungstechnisch zu optimieren. Gleichzeitig werden Standardregelabweichungen in kritischen Prozessparametern minimiert, etwa bei Dampfwerten oder Freikalkgehalt. Das entlastet das Anlagenpersonal, erhöht gleichzeitig die Prozess- und Produktqualität und führt dadurch zu einer erhöhten Wirtschaftlichkeit der Anlage.
Energie- und Wärmewende werden vorangetrieben – welche Herausforderungen und Chancen bringt das im Kontext digitaler Lösungen mit sich?
Die Energie- und Wärmewende verändert die Energiewirtschaft grundlegend. Mit der Dekarbonisierung von Strom- und Wärmeerzeugung sowie der Industrie verändert sich auch das Erzeugungsportfolio deutlich – von klassischen Großanlagen hin zu erneuerbaren, dezentralen und oft volatilen Erzeugern. So führen Anforderungen aus dem Energiehandel, die Volatilität in der Erzeugung gekoppelt mit dem Vorrang dekarbonisierter Erzeugung in vielen Anlagen zu einer erhöhten Komplexität sowohl im technischen als auch im wirtschaftlich optimierten Betrieb.
Für Betreiber bedeutet das: Sie brauchen Lösungen für den wirtschaftlichen Betrieb ihrer Assets und die Identifikation des optimalen Betriebspunktes, und zwar unter zunehmend komplexer werdenden Bedingungen. Digitale Anwendungen setzen genau dort an. Mit ihnen gelingt es uns, maßgeschneiderte Antworten zu geben auf Fragen nach der Verbundoptimierung in Industriekomplexen, intelligenter Asset-Bewirtschaftung in Bereich der Erneuerbaren Energien oder der optimierten Steuerung von Wärmenetzen mit einer hohen Anzahl an dezentralen Einspeisern.
Dadurch entstehen neue Chancen: Prozesse werden transparenter, Prognosen zuverlässiger und Betriebsstrategien robuster. Gleichzeitig gewinnen Betreiber mehr Handlungssicherheit in einer Energiebranche, die sich immer schneller wandelt.
KI ist in aller Munde - wird sich künstliche Intelligenz in den technischen Anwendungen bemerkbar machen?
Künstliche Intelligenz verändert schon heute an vielen Stellen die Art und Weise, wie wir arbeiten und wirtschaften. Wir erleben das bereits in den mächtigen Werkzeugen des „Machine Learning“ bzw. „Deep Learning“, die wir in unseren Lösungen zur Generierung digitaler Prozesszwillinge einsetzen. Solche Modelle helfen dabei, Veränderungen im Anlagenbetrieb frühzeitig zu erkennen und modell-prädiktive Lösungen zur Prozessoptimierung anzuwenden.
Mit den inzwischen zugänglichen großen Sprachmodellen, den sogenannten Large Language Models (LLM), und den Ansätzen generativer KI erleben wir aktuell einen weiteren Technologiesprung. Diese Werkzeuge beeinflussen bereits jetzt wie Wissensmanagement, Recherchen oder auch Softwareentwicklung funktionieren. Gleichzeitig muss klar sein, dass der Mensch die Ergebnisse bewerten und die finalen Entscheidungen treffen muss.
Für die Energiewirtschaft eröffnet die KI erhebliche Potenziale: Sie erleichtert den Umgang mit den großen Datenmengen, die im Betrieb moderner Energieanlagen anfallen. Besonders im Bereich Wartung und Instandhaltung erwarten wir deutliche Effizienzgewinne – etwa durch einen schnelleren, intelligenteren Zugriff auf Anlagendokumentationen oder durch automatisiert generierte Handlungsvorschläge. Erste Anwendungsbeispiele zeigen äußerst vielversprechende Ergebnisse und veranschaulichen die großen Potenziale, um die Bedürfnisse unserer Kunden weltweit zu decken.




