Gemeinsam die Wärme von morgen sichern.
„Neue Wärme Schorndorf“ macht die Wärmewende konkret. Für die Grauhalde planen wir ein modernes Wärmenetz, das öffentliche Einrichtungen und Wohngebäude klimafreundlich und verlässlich mit Wärme versorgt – als tragfähige Alternative zur fossilen Einzelversorgung.
Neue Wärme für Schorndorf
Zuverlässig. Klimafreundlich. Gemeinsam gedacht.
Wir gestalten die zukünftige Wärmeversorgung der Stadt Schorndorf. Im Rahmen von „Neue Wärme Schorndorf” entsteht im Stadtteil Grauhalde ein neues, modernes Wärmenetz, das öffentliche Einrichtungen und Wohngebäude künftig zuverlässig, klimafreundlich sowie langfristig preisstabil mit erneuerbarer Wärme versorgen soll.
Hier verbinden wir kommunale Verantwortung, lokale Wertschöpfung und moderne Technik – transparent geplant und Schritt für Schritt umgesetzt.
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Was planen wir in Schorndorf?
Mit „Neue Wärme Schorndorf“ entsteht in Schorndorf im Stadtteil Grauhalde ein modernes, leitungsgebundenes Wärmenetz. Herzstück des Projekts ist eine Biomasse‑Heizzentrale mit einer Leistung von rund 4 Megawatt, die mit regionalen, biogenen Energieträgern betrieben wird. Ein ergänzendes Wärmespeicher-System sorgt für zusätzliche Flexibilität und Effizienz. Gemeinsam sollen sie künftig ein rund sechs Kilometer langes Wärmenetz versorgen und so einen wichtigen Beitrag zur klimafreundlichen und sicheren Wärmeversorgung in Schorndorf leisten.
Das zukünftige Netz soll die zuverlässige Versorgung der Stadt Schorndorf sichern. Dazu gehören auch
- die Rems‑Murr‑Kliniken,
- das Schulzentrum Grauhalde,
- das Künkelin‑Areal
- sowie angrenzende Wohngebiete.

Die Heizzentrale
Das geplante Wärmenetz wird von einer Biomasseanlage versorgt. Die Anlage wird vollständig eingehaust, schallgedämmt und in Holzoptik gestaltet. Das geplante Gebäude wird maximal 35 Meter breit, 30 Meter tief und 18 Meter hoch.
Innerhalb des Gebäudes befinden sich der Biomassekessel, die Feuerungsanlage, modernste Abgasreinigung sowie das Brennstofflager mit Fördereinrichtungen. Außerhalb stehen ein Wärmespeicher und ein Schornstein.
Als Brennstoff kommen regionale biogene Reststoffe, überwiegend Restholz, zum Einsatz – etwa Paletten, Verschnitte unbehandelten Holzes, Spanplatten oder Parkett. Holzabfälle mit Holzschutzmitteln oder halogenorganischen Verbindungen sind ausdrücklich ausgeschlossen.
Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt
In Schorndorf werden aktuell überwiegend gas- und ölbasierte Wärmelösungen eingesetzt. Diese Lösungen sind nicht zukunftsfähig und belasten die Umwelt. Für eine zukünftig gesicherte Wärmeversorgung ist eine verlässliche Wärmelösung notwendig. große Verbraucher, wie beispielsweise die Rems-Murr-Klinik benötigen eine verlässliche, CO2-arme Lösung. Das Gebiet Grauhalde bietet ideale Voraussetzungen, um die Lösung anzugehen. Schon heute ist das Gebiet Grauhalde als Wärmevorranggebiet ausgewiesen. Aufgrund der hohen Wärmedichte und des großen zusammenhängenden Abnehmerpotenzials eignet es sich besonders für ein Wärmenetz.
Durch die zentrale Wärmeerzeugung lässt sich der CO2-Wärmeanteil im Pilotgebiet innerhalb von fünf Jahren um 70 bis 90 Prozent reduzieren. Damit wird das Projekt zu einem zentralen Baustein für die Erreichung der kommunalen Klimaziele und zur angestrebten Klimaneutralität bis 2035.
Der Zeitplan
Der Weg zu einer Wärmeversorgung erfolgt in mehreren klar strukturierten Schritten. Der Zeitplan gibt einen Überblick darüber, wo das Projekt heute steht und welche nächsten Meilensteine folgen. Wichtiger Bestandteil von Beginn an ist eine offene und kontinuierliche Kommunikation. Informationsveranstaltungen, diese Website und direkte Kontaktmöglichkeiten sorgen dafür, dass Fragen geklärt und Anliegen ernst genommen werden.
2026-2028
Projektplanung, Machbarkeitsstudie inkl. Vorplanung und Genehmigungsplanung
2028
Baubeginn (geplant)
2030
geplante Inbetriebnahme / Regelbetrieb und langfristige Weiterentwicklung
Stand 06.05.2026
Wer steht hinter dem Projekt?
Trägerin des Projekts ist die Neue Wärme Schorndorf GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der Iqony Energies GmbH und der Stadtwerke Schorndorf GmbH. Iqony bringt jahrzehntelange Expertise im Bereich Wärmenetze mit, die Stadtwerke Schorndorf die lokale Verankerung und Nähe zur Stadt. Eine starke Partnerschaft für die Zukunft der Wärmeversorgung in Schorndorf.
Die Gesellschaft plant, baut und betreibt die Anlage langfristig – mit dem Ziel einer sicheren, fairen und nachhaltigen Wärmeversorgung für Schorndorf.


Häufige Fragen
Das Prinzip von Nah‑ und Fernwärme ist einfach: Wärme wird zentral erzeugt und über gut gedämmte Leitungen zu den angeschlossenen Gebäuden transportiert. Dort wird sie über eine Übergabestation für Heizung und Warmwasser genutzt. Der Unterschied liegt vor allem in der Größe des Netzes: Fernwärme versorgt große Gebiete, Nahwärme kleinere Quartiere. Für die Nutzerinnen und Nutzer funktioniert beides gleich komfortabel – ohne eigene Heizungsanlage im Gebäude.
Im Zuge der Wärmewende gewinnen Wärmenetze stark an Bedeutung, weil sie effizient, platzsparend und gut skalierbar sind – besonders in dicht bebauten Quartieren. Durch den Umstieg auf erneuerbare Wärmequellen können Nah- und Fernwärme zunehmend klimaneutral werden. Deshalb gelten sie als eine der zentralen Säulen der zukünftigen Wärmeversorgung.
Nach Gas- und Ölheizungen ist Nah- und Fernwärme derzeit die dritthäufigste Heiztechnologie in Deutschland. 2024 wurde bereits jede sechste Wohnung damit beheizt, in Neubauten sogar mehr als ein Viertel. Im Zuge der Wärmewende soll Nah- und Fernwärme weiter ausgebaut und zu einer zentralen Technologie werden. Nah- und Fernwärme kann aus unterschiedlichen Wärmequellen erzeugt und perspektivisch vollständig klimaneutral betrieben werden.
Aktuell befindet sich das Projekt „Neue Wärme Schorndorf“ in der Planungsphase. In den Jahren 2026 bis 2028 erfolgen die Machbarkeitsstudie sowie die Vor‑ und Genehmigungsplanung. Der Baubeginn des Wärmenetzes ist ab 2028 vorgesehen. Die Inbetriebnahme und der Start des Regelbetriebs sind für 2030 geplant, sodass ein Hausanschluss voraussichtlich ab 2030 möglich ist – abhängig vom Baufortschritt im jeweiligen Gebiet.
Für eine Heizzentrale müssen mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllt sein: ausreichend Platz, gute Erreichbarkeit für Anlieferungen, die Nähe zu den geplanten Wärmekunden, eine wirtschaftlich sinnvolle Einbindung in das Wärmenetz sowie die Einhaltung technischer, baulicher und immissionsschutzrechtlicher Anforderungen.
Der gewählte Standort bietet nach aktueller Prüfung die besten Voraussetzungen, um die Wärmeversorgung zuverlässig, wirtschaftlich und mit möglichst geringen Gesamtauswirkungen umzusetzen
Biomasse ist eine sinnvolle Option, da regional verfügbare biogene Brennstoffe genutzt werden. Eine Heizzentrale mit Biomasse kann Wärme planbar und bedarfsgerecht bereitstellen und so vor allem im Winter eine verlässliche Versorgung unterstützen. Zudem kann es helfen, bestehende Einzelheizungen in Gebäuden zu ersetzen. Alle technischen Alternativen wie Wärmepumpe oder Geothermie wurden untersucht und aus technischer und / oder wirtschaftlicher Sicht aufgegeben.
Die Biobrennstoffe kommen direkt aus der Region.
Nein, das ist ausgeschlossen.
Nein, wir errichten eine nach modernsten Standards geplante Heizzentrale, die fachgerecht betrieben wird. Die Heizzentrale wird komplett eingehaust. Zudem setzen wir auf eine entsprechende Lager- und Fördertechnik, auf geschlossene und geschützte Bereiche sowie betriebliche Maßnahmen. Der Betrieb erfolgt im Rahmen genehmigter Grenzwerte und unter behördlicher Überwachung.
Biomasseanlagen unterliegen strengen gesetzlichen Anforderungen an den Betrieb und an die Emissionen. Unsere geplante moderne Anlage verfügt entsprechend über geeignete Feuerungs-, Mess- und Abgasreinigungstechnik, um Emissionen zu minimieren. Der Betrieb erfolgt im Rahmen genehmigter Grenzwerte und unter behördlicher Überwachung.
Im noch bevorstehenden Planungs- und Genehmigungsprozess werden Schallschutz und Immissionsschutz in besonderem Maße berücksichtigt. Die Heizzentrale wird komplett eingehaust. Zudem setzen wir auf eine entsprechende Lager- und Fördertechnik, auf geschlossene und geschützte Bereiche sowie betriebliche Maßnahmen. Unsere hochmoderne Anlage wird so geplant, dass die geltenden Grenzwerte eingehalten und die Geräusche minimiert werden.
Für die Anlieferung des Brennstoffs sind im Winter täglich maximal ein bis zwei LKW-Anfahrten notwendig. Im Sommer sind es eher ein bis zwei Anfahrten pro Woche. Ziel unserer Planung ist es zudem, Logistik, Anlieferzeiten und Verkehrsführung so zu organisieren, dass Beeinträchtigungen für Anwohnerinnen und Anwohner möglichst gering bleiben.
Aktuelles
Infoveranstaltung und Öffentlichkeitsdialog Neue Wärme für Schorndorf

Kontakt
Neue Wärme Schorndorf GmbH
St. Johanner Str. 101-105
66115 Saarbrücken
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Wir stehen gerne für Auskünfte zur Verfügung.












