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Gemeinsam die Wärme von morgen sichern.

„Neue Wärme Schorndorf“ macht die Wärmewende konkret. Für die Grauhalde planen wir ein modernes Wärmenetz, das öffentliche Einrichtungen und Wohngebäude klimafreundlich und verlässlich mit Wärme versorgt – als tragfähige Alternative zur fossilen Einzelversorgung.

Neue Wärme für Schorndorf

Zuverlässig. Klimafreundlich. Gemeinsam gedacht.

Wir gestalten die zukünftige Wärmeversorgung der Stadt Schorndorf. Im Rahmen von „Neue Wärme Schorndorf” entsteht im Stadtteil Grauhalde ein neues, modernes Wärmenetz, das öffentliche Einrichtungen und Wohngebäude künftig zuverlässig, klimafreundlich sowie langfristig preisstabil mit erneuerbarer Wärme versorgen soll.

Hier verbinden wir kommunale Verantwortung, lokale Wertschöpfung und moderne Technik – transparent geplant und Schritt für Schritt umgesetzt.

Die fünf wichtigsten Fakten

Versorgung von Klinik, Schulen und Wohngebieten

Regionale biogene Reststoffe statt fossiler Brennstoffe

Moderne Abgasreinigung und behördliche Überwachung

Rund 6 km Wärmenetz für Schorndorf

Langfristige Versorgungssicherheit und stabile Wärmepreise

Häufig gestellte Fragen

Welche Emissionen entstehen im Biomasseheizwerk?

Welche Brennstoffe werden tatsächlich eingesetzt?

Wie viele Anlieferungen wird es geben?

Wie hoch wird der Schornstein?

Was planen wir in Schorndorf?

Mit „Neue Wärme Schorndorf“ entsteht in Schorndorf im Stadtteil Grauhalde ein modernes, leitungsgebundenes Wärmenetz. Herzstück des Projekts ist eine Biomasse‑Heizzentrale mit einer Leistung von rund 4 Megawatt, die mit regionalen, biogenen Energieträgern betrieben wird. Ein ergänzendes Wärmespeicher-System sorgt für zusätzliche Flexibilität und Effizienz. Gemeinsam sollen sie künftig ein rund sechs Kilometer langes Wärmenetz versorgen und so einen wichtigen Beitrag zur klimafreundlichen und sicheren Wärmeversorgung in Schorndorf leisten.

Das zukünftige Netz soll die zuverlässige Versorgung der Stadt Schorndorf sichern. Dazu gehören auch 

  • die Rems‑Murr‑Kliniken,
  • das Schulzentrum Grauhalde,
  • das Künkelin‑Areal
  • sowie angrenzende Wohngebiete.

 

Key Facts

 

Erzeugung4 MW
BrennstoffRegionale Biobrennstoffe 
Brennstoffmengeca. 5.000 Tonnen pro Jahr
Trassenlängerund 6 km
Maße Heizzentralemaximal 35 m breit, 15,5 m hoch
Wärmespeichermaximal 6,3 m Durchmesser, 15,5 m hoch
Schornsteinca. 30 m hoch

Die Heizzentrale

Das geplante Wärmenetz wird von einer Biomasseanlage versorgt. Die Anlage wird vollständig eingehaust, schallgedämmt und in Holzoptik gestaltet. Das geplante Gebäude wird maximal 35 Meter breit, 30 Meter tief und 15,5 Meter hoch.

Innerhalb des Gebäudes befinden sich der Biomassekessel, die Feuerungsanlage, modernste Abgasreinigung sowie das Brennstofflager mit Fördereinrichtungen. Außerhalb stehen ein Wärmespeicher und ein Schornstein. 

Als Brennstoff kommen regionale biogene Reststoffe, überwiegend Restholz, zum Einsatz – etwa Paletten, Verschnitte unbehandelten Holzes, Spanplatten oder Parkett. Holzabfälle mit Holzschutzmitteln oder halogenorganischen Verbindungen sind ausdrücklich ausgeschlossen. 

Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt

In Schorndorf werden aktuell überwiegend gas- und ölbasierte Wärmelösungen eingesetzt. Langfristig stehen aber genau diese Öl- und Gasheizungen vor besonderen wirtschaftlichen und regulatorischen Herausforderungen. Für eine zukünftig gesicherte Wärmeversorgung ist eine verlässliche Wärmelösung notwendig. Große Verbraucher, wie beispielsweise die Rems-Murr-Klinik benötigen eine verlässliche, CO2-arme Lösung. Das Gebiet Grauhalde bietet ideale Voraussetzungen, um die Lösung anzugehen. Schon heute ist das Gebiet Grauhalde als Wärmevorranggebiet ausgewiesen. Aufgrund der hohen Wärmedichte und des großen zusammenhängenden Abnehmerpotenzials eignet es sich besonders für ein Wärmenetz.

Durch die zentrale Wärmeerzeugung lässt sich der CO2-Wärmeanteil im Pilotgebiet innerhalb von fünf Jahren um 70 bis 90 Prozent reduzieren. Damit wird das Projekt zu einem zentralen Baustein für die Erreichung der kommunalen Klimaziele und zur angestrebten Klimaneutralität bis 2035.

Angeschlossene Haushalte und Einrichtungen profitieren von

Stabileren Wärmepreisen

Weniger Abhängigkeit von globalen Energiemärkten

Hoher Versorgungssicherheit

Wegfall eigener Heizungsanlagen

Der Zeitplan

Der Weg zu einer Wärmeversorgung erfolgt in mehreren klar strukturierten Schritten. Der Zeitplan gibt einen Überblick darüber, wo das Projekt heute steht und welche nächsten Meilensteine folgen. Wichtiger Bestandteil von Beginn an ist eine offene und kontinuierliche Kommunikation. Informationsveranstaltungen, diese Website und direkte Kontaktmöglichkeiten sorgen dafür, dass Fragen geklärt und Anliegen ernst genommen werden.

2026-2028

Projektplanung, Machbarkeitsstudie inkl. Vorplanung und Genehmigungsplanung

2028

Baubeginn (geplant)

2030

geplante Inbetriebnahme / Regelbetrieb und langfristige Weiterentwicklung

Stand 06.05.2026

Wer steht hinter dem Projekt?

Trägerin des Projekts ist die Neue Wärme Schorndorf GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der Iqony Energies GmbH und der Stadtwerke Schorndorf GmbH. Iqony bringt jahrzehntelange Expertise im Bereich Wärmenetze mit, die Stadtwerke Schorndorf die lokale Verankerung und Nähe zur Stadt. Eine starke Partnerschaft für die Zukunft der Wärmeversorgung in Schorndorf.

Die Gesellschaft plant, baut und betreibt die Anlage langfristig – mit dem Ziel einer sicheren, fairen und nachhaltigen Wärmeversorgung für Schorndorf.

Häufige Fragen

Das Prinzip von Nah‑ und Fernwärme ist einfach: Wärme wird zentral erzeugt und über gut gedämmte Leitungen zu den angeschlossenen Gebäuden transportiert. Dort wird sie über eine Übergabestation für Heizung und Warmwasser genutzt. Der Unterschied liegt vor allem in der Größe des Netzes: Fernwärme versorgt große Gebiete, Nahwärme kleinere Quartiere. Für die Nutzerinnen und Nutzer funktioniert beides gleich komfortabel – ohne eigene Heizungsanlage im Gebäude.

Im Zuge der Wärmewende gewinnen Wärmenetze stark an Bedeutung, weil sie effizient, platzsparend und gut skalierbar sind – besonders in dicht bebauten Quartieren. Durch den Umstieg auf erneuerbare Wärmequellen können Nah- und Fernwärme zunehmend klimaneutral werden. Deshalb gelten sie als eine der zentralen Säulen der zukünftigen Wärmeversorgung.

Nach Gas- und Ölheizungen ist Nah- und Fernwärme derzeit die dritthäufigste Heiztechnologie in Deutschland. 2024 wurde bereits jede sechste Wohnung damit beheizt, in Neubauten sogar mehr als ein Viertel. Im Zuge der Wärmewende soll Nah- und Fernwärme weiter ausgebaut und zu einer zentralen Technologie werden. Nah- und Fernwärme kann aus unterschiedlichen Wärmequellen erzeugt und perspektivisch vollständig klimaneutral betrieben werden.

Aktuell befindet sich das Projekt „Neue Wärme Schorndorf“ in der Planungsphase. In den Jahren 2026 bis 2028 erfolgen die Machbarkeitsstudie sowie die Vor‑ und Genehmigungsplanung. Der Baubeginn des Wärmenetzes ist ab 2028 vorgesehen. Die Inbetriebnahme und der Start des Regelbetriebs sind für 2030 geplant, sodass ein Hausanschluss voraussichtlich ab 2030 möglich ist – abhängig vom Baufortschritt im jeweiligen Gebiet.

Für die geplante Fernwärmeversorgung der Grauhalde wird vor Ort ein Biomasseheizwerk zur reinen Wärmeerzeugung geplant. Es handelt sich ausdrücklich nicht um ein Heizkraftwerk, das gleichzeitig Strom und Wärme produziert. Entsprechend wird die Anlage keine Stromerzeugungseinheiten wie Generatoren enthalten.

Für eine Heizzentrale müssen mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllt sein: die Nähe zu den zukünftigen Wärmeabnehmern, die Einhaltung technischer, baulicher und immissionsschutzrechtlicher Anforderungen, die Verkehrserschließung, die Genehmigungsfähigkeit sowie die Auswirkungen auf die späteren Wärmekosten für die Kundinnen und Kunden.   

Der gewählte Standort bietet nach intensiver Prüfung – auch mehrerer Alternativstandorte – die besten Voraussetzungen, um die Wärmeversorgung zuverlässig und mit möglichst geringen Gesamtauswirkungen umzusetzen.

Die Standortanalyse für das Projekt „Neue Wärme Schorndorf“ umfasste eine mehrwöchige Prüfung von insgesamt sechs Standorten. Die Fachleute bewerteten die Flächen anhand einer Vielzahl von Kriterien, darunter die Nähe zu den zukünftigen Wärmeabnehmern, die technische Umsetzbarkeit, die Verkehrserschließung, die Genehmigungsfähigkeit sowie die Auswirkungen auf die späteren Wärmekosten für die Kundinnen und Kunden. Die Grauhalde setzte sich dabei im direkten Vergleich klar durch.  

Für die Projektpartner – die Stadtwerke Schorndorf und Iqony Energies als Gesellschafter der Neue Wärme Schorndorf GmbH – stand bei der Analyse vor allem ein Ziel im Mittelpunkt: Die Wärmeversorgung muss für die Menschen langfristig bezahlbar bleiben. Die untersuchten Alternativstandorte hätten längere Leitungswege und zusätzlichen Infrastrukturaufwand erfordert, was die Kosten für die Wärmekunden im Vergleich zum Standort Grauhalde deutlich erhöht hätte. 

Von großer Bedeutung war dabei die Tatsache, dass die gesetzlich vorgeschriebene und gesellschaftlich gewünschte Wärmewende nur gelingt, wenn die Menschen die Wärme am Ende auch bezahlen können. Daher untersuchten die Fachleute nicht nur technische Fragen, sondern prüften immer auch, welche Lösung langfristig tragfähig und für die Bürgerinnen und Bürger bezahlbar bleibt.

Im Genehmigungsverfahren werden auch sensible Nutzungen im Umfeld berücksichtigt. Dazu gehören insbesondere Schulen und Aufenthaltsbereiche im Freien. 

Die Anlage darf nur genehmigt werden, wenn die gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden. 

Nein. Die geplante Wärmeversorgung umfasst mehrere Abnehmer im Bereich Grauhalde, darunter die Rems-Murr-Kliniken, das Schulzentrum Grauhalde, das Künkelin-Areal sowie angrenzende Wohngebiete. 

Mit dem geplanten Wärmenetz sollen künftig zahlreiche bestehende Öl- und Gasheizungen ersetzt werden – unter anderem an der Rems-Murr-Klinik, am Schulzentrum Grauhalde, im Künkelin-Areal sowie in zahlreichen Hochhäusern, Mehr- und Einfamilienhäusern.   

Die Wärmeerzeugung wird stattdessen künftig in einer modernen zentralen Anlage mit aufwendiger Feuerungs-, Mess- und Abgasreinigungstechnik gebündelt. Dadurch werden fossile Heizsysteme vor Ort weitgehend ersetzt und die lokale Wärmeversorgung modernisiert. So leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Verbesserung der Luftqualität vor Ort.

Nein, wir errichten eine nach modernsten Standards geplante Heizzentrale, die fachgerecht betrieben wird. Die Heizzentrale wird komplett eingehaust. Zudem setzen wir auf eine entsprechende Lager- und Fördertechnik, auf geschlossene und geschützte Bereiche sowie betriebliche Maßnahmen. Der Betrieb erfolgt im Rahmen genehmigter Grenzwerte und unter behördlicher Überwachung.

Biomasseanlagen unterliegen strengen gesetzlichen Anforderungen an den Betrieb und an die Emissionen. Unsere geplante moderne Anlage verfügt entsprechend über geeignete Feuerungs-, Mess- und Abgasreinigungstechnik, um Emissionen zu minimieren. Der Betrieb erfolgt im Rahmen genehmigter Grenzwerte und unter behördlicher Überwachung.

Zunächst: Bei den aktuell kommunizierten Abmessungen handelt es sich um Maximalwerte – größer wird das geplante Biomasseheizwerk nicht. Bei dem Heizwerk werden alle wesentlichen Anlagenteile innerhalb des Gebäudes untergebracht, darunter der Brennstoffbunker mit Krananlage sowie die mehrstufige Rauchgasreinigung.  

Die aktuell laufende Planungsphase ergab bereits erste Optimierungen. So wird die Anlage statt der bislang kommunizierten maximalen Gebäudehöhe von 18 Metern nun mit einer maximalen Höhe von 15,50 Metern geplant. Dies zeigt, dass Planungsprozesse dazu dienen, Projekte weiterzuentwickeln und zu optimieren. Mit zunehmender Planungstiefe können technische Lösungen präzisiert und Flächen- beziehungsweise Gebäudeanforderungen reduziert werden. 

Tatsächlich wird eine teilweise Vertiefung des Gebäudes in den Boden geprüft. Sie ist jedoch mit erheblichen baulichen Eingriffen verbunden, zum Beispiel in Bezug auf Grundwasser, Bauaufwand und Betriebssicherheit. Zusätzlich wären die Auswirkungen auf die Gesamthöhe begrenzt, da beispielsweise der Schornstein unabhängig davon dimensioniert werden muss.

Insgesamt ergibt sich die Gebäudegröße aus den technischen Anforderungen und dem Anspruch, alle Prozesse kontrolliert und geschützt innerhalb der Anlage abzubilden.

Nein, am Standort Grauhalde sind keine Erweiterungen der Anlage vorgesehen – es ist kein zusätzlicher Platz für Erweiterungen vorhanden.

Der Wärmespeicher erzeugt keine zusätzliche Wärme. Seine Aufgabe besteht darin, Wärme zeitlich zu verschieben. Er nimmt Wärme auf, wenn die Nachfrage geringer ist, und gibt sie wieder ab, wenn kurzfristig mehr Wärme benötigt wird. Dadurch können Lastspitzen ausgeglichen und die Anlage flexibler betrieben werden. 

Im weiteren Verfahren wird ein unabhängiges Schornsteinhöhengutachten erstellt. Hier und im Rahmen der immissionsschutzrechtlich erforderlichen Fachgutachten werden die örtliche Topographie, Wetterlagen, die umliegende Bebauung sowie relevante Ausbreitungsbedingungen untersucht und bewertet.

Ein Biomasseheizwerk erzeugt aus Biomasse ausschließlich Wärme für ein Wärmenetz. Ein Biomasseheizkraftwerk erzeugt zusätzlich Strom. Dafür sind weitere technische Komponenten wie Turbine und Generator erforderlich. Es handelt sich daher um ein anderes und deutlich aufwendigeres Anlagenkonzept. 

In Schorndorf ist ein Biomasseheizwerk zur reinen Wärmeerzeugung vorgesehen.

Im geplanten Biomasseheizwerk werden ausschließlich Altholzqualitäten der Klassen A I und A II eines zertifizierten Lieferanten eingesetzt. Dabei handelt es sich um naturbelassenes oder nur gering behandelten Holzabfall. Altholz der Klasse A I umfasst beispielsweise unbehandelte Holzreste wie Paletten, Kisten oder Verschnitt. Die Klasse A II beinhaltet Holz, das zwar verleimt, gestrichen oder beschichtet sein kann, aber keine schädlichen Holzschutzmittel oder problematischen Inhaltsstoffe enthält. Beide Klassen gelten als schadstoffarm und sind für die energetische Nutzung in entsprechend ausgestatteten Anlagen zugelassen.

Ein zentraler Bestandteil des Anlagenkonzepts ist die moderne Rauchgasreinigung. Diese ist so ausgelegt, dass entstehende Emissionen effektiv gefiltert und kontinuierlich überwacht werden. Dadurch wird sichergestellt, dass die sehr strengen gesetzlichen Grenzwerte zuverlässig eingehalten werden. Das bedeutet konkret: Die Anlage sorgt dafür, dass keine schädlichen Stoffe unkontrolliert in die Umgebung gelangen. Die Kombination aus geeignetem Brennstoff, klar definierten Qualitätsanforderungen und moderner Filtertechnik gewährleistet einen sicheren und umweltverträglichen Betrieb.

Nein. Frischholz oder eigens angebaute nachwachsende Rohstoffe sind nicht Bestandteil des Konzepts.

Biomasse ist eine sinnvolle Option, da regional verfügbare biogene Brennstoffe genutzt werden. Eine Heizzentrale mit Biomasse kann Wärme planbar und bedarfsgerecht bereitstellen und so vor allem im Winter eine verlässliche Versorgung unterstützen. Zudem kann es helfen, bestehende Einzelheizungen in Gebäuden zu ersetzen. Alle technischen Alternativen wie Wärmepumpe oder Geothermie wurden untersucht und aus technischer und / oder wirtschaftlicher Sicht aufgegeben.

Die Biobrennstoffe kommen direkt aus der Region.

Nein, das ist ausgeschlossen.

Im noch bevorstehenden Planungs- und Genehmigungsprozess werden Schallschutz und Immissionsschutz in besonderem Maße berücksichtigt. Die Heizzentrale wird komplett eingehaust. Zudem setzen wir auf eine entsprechende Lager- und Fördertechnik, auf geschlossene und geschützte Bereiche sowie betriebliche Maßnahmen. Unsere hochmoderne Anlage wird so geplant, dass die geltenden Grenzwerte eingehalten und die Geräusche minimiert werden.

Für die Anlieferung des Brennstoffs sind im Winter täglich maximal ein bis zwei LKW-Anfahrten notwendig. Im Sommer sind es eher ein bis zwei Anfahrten pro Woche. Ziel unserer Planung ist es, Logistik, Anlieferzeiten und Verkehrsführung so zu organisieren, dass Beeinträchtigungen für Anwohnerinnen und Anwohner möglichst gering bleiben.

Wichtig in diesem Zusammenhang: Geplant ist innerhalb der Einhausung des Heizwerks ein Brennstofflager von circa 150 Tonnen. Bei maximaler Auslastung verarbeitet die Anlage bis zu circa 25 Tonnen pro Tag. Damit kann der Betrieb über mehrere Tage aus dem Lager gesichert werden – ohne Anlieferungen am Wochenende und an Sonn- und Feiertagen. 

Für die Anlieferung des Brennstoffs sind im Winter täglich maximal ein bis zwei LKW-Anfahrten notwendig. Im Sommer sind es eher ein bis zwei Anfahrten pro Woche. Die vorgesehene Route führt über den Rehhaldenweg und anschließend über ein kurzes Stück von etwa 70 Metern in die Jakob-Degen-Straße. Der Lkw wird auf dem Gelände der Heizzentrale wenden und den öffentlichen Straßenraum dadurch möglichst wenig beeinträchtigen.

Der Parkplatz der Hochhäuser am Rehhaldenweg bleibt ebenso erhalten wie die Parkplätze entlang der Jakob-Degen-Straße. Lediglich im Bereich der Einfahrt zum Gelände wird voraussichtlich eine Einfahrtsschneise von rund 10 Metern freizuhalten sein.

Wir erarbeiten im Rahmen des Betriebs- und Logistikkonzepts konkrete, feste und verbindliche Anliefer‑Zeitfenster (Tageszeit‑Korridore), abgestimmt mit Schule/Träger und Stadt. Unser Planungsziel ist klar: keine Anlieferungen in der Nacht. Sollte es ausnahmsweise jemals einen Sonderfall geben, wäre das nur im Rahmen der Genehmigung und mit vorheriger Information möglich.

Der eigentliche Entladevorgang liegt erfahrungsgemäß bei einem LKW mit einem „Walking Floor“-System bei 3 bis 5 Minuten; die genaue Prozesszeit und die organisatorischen Regeln (Anfahrt, Warten, Entladen) werden im Logistikkonzept festgelegt und transparent aufgezeigt.

Die geplante Anlage benötigt maximal rund 5.000 Tonnen Brennstoff pro Jahr. In den ersten Betriebsjahren wird der Bedarf voraussichtlich niedriger liegen. Daraus ergeben sich voraussichtlich rund 200 Lkw-Fahrten pro Jahr. Da ein Brennstofflager vorgesehen ist, das mehrere Tage überbrücken kann, sind nicht täglich Anlieferungen erforderlich.

Die bei der Verbrennung entstehende Asche wird in geschlossenen Behältern abtransportiert. Die Anzahl der Fahrten ist vergleichsweise gering. Im Sommer ist mit etwa ein bis zwei Fahrten pro Monat zu rechnen, während im Winter etwa zwei bis drei Transporte pro Woche erforderlich sein können.

Aktuelles

Neue Wärme Schorndorf: Projektgesellschaft startet in die nächste Phase

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Presse

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