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Presseinformation 11. September 2025

Starkes Aufbruchssignal bei Betriebsräte- und Delegierten-Vollkonferenz

Klares Bekenntnis zum Industrie- und Energiestandort Saarland // Gemeinsamer Appell an Bundespolitik

Ensdorf (Saar). Am 11. September 2025 kamen mehr als 120 Betriebsräte und Delegierte der Steag Iqony Group zur Vollkonferenz in der RAG-Repräsentanz in Ensdorf zusammen. Die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Anke Rehlinger MdL, würdigte in ihrer Rede das Engagement der Beschäftigten für die Energiewende. Gerhard Grabmeier, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats, und Dr. Andreas Reichel, CEO und Arbeitsdirektor der Steag Iqony Group, unterstrichen den Pioniergeist des Unternehmens – und richteten zugleich klare Forderungen an die Bundespolitik.

Die Steag Iqony Group ist ein tarifgebundenes, gewerkschaftlich organisiertes und mitbestimmtes Unternehmen. Das Betriebsverfassungsgesetz, auch bekannt als „Bibel der Mitbestimmung“, sieht vor, dass der Gesamtbetriebsrat einmal im Jahr alle Betriebsräte sowie die von ihnen entsandten Vertreterinnen und Vertreter (sogenannte Delegierte) zu einer Versammlung einlädt, um über die Arbeit des vergangenen Jahres zu berichten. Vor diesem Hintergrund kamen am 11. September 2025 mehr als 120 Betriebsräte und Delegierte der Steag Iqony Group zur Vollkonferenz in der RAG-Repräsentanz in Ensdorf zusammen.

„Der RAG-Standort steht wie kaum ein anderer stellvertretend für den Wandel im Saarland. Hier vor Ort in Ensdorf wurde 200 Jahre lang Steinkohle gefördert. 2012 stellte die Grube als Letzte im Saarland den Betrieb ein. Heute richtet sich hier der Blick nicht nur zurück, sondern vor allem nach vorn – als Macher, nicht als Nörgler“, so Gerhard Grabmeier, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Steag Iqony Group, in seiner Begrüßung. „Die Frage, die bei uns im Zentrum steht, ist: Wie können wir die Energiewende mitgestalten und damit Wachstum und Arbeitsplätze auch in Zukunft sichern? Klar ist: Wir wollen gestalten. Die Ideen sprudeln, die Standorte sind gerüstet, die Teams sind bereit. Jetzt brauchen wir den Rückenwind aus der Politik.“

Energiewende nur gemeinsam – und mit Rückenwind aus Berlin

Nach einem Grußwort des stellvertretenden Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes Rheinland-Pfalz/Saarland, Timo Ahr MdL, sprach die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Anke Rehlinger MdL, zu den Arbeitnehmervertretern: „Die Herausforderungen der Energiewende zeigen sich derzeit besonders deutlich: Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Industriestärke müssen gemeinsam gedacht und gestaltet werden. Die Steag Iqony Group steht für genau diesen Anspruch: mit konkreten Vorhaben für flexible, moderne Erzeugungskapazitäten, die den Wandel in unserem Energiesystem aktiv mitgestalten. Gerade im Saarland ist diese verlässliche und innovative Energieinfrastruktur ein zentraler Baustein für den wirtschaftlichen Wandel. Ich danke allen Beschäftigten und Betriebsräten für ihr Engagement – denn die Energiewende gelingt nur gemeinsam.“

Dr. Andreas Reichel, CEO und Arbeitsdirektor der Steag Iqony Group, dankte der Ministerpräsidentin für ihre klaren Worte und hielt fest: „Das Saarland ist eine Herzkammer unseres Unternehmens. Seit Jahrzehnten geben wir hier vielen Kolleginnen und Kollegen ein berufliches Zuhause. Wir sind im Saarland fest verwurzelt und werden auch künftig an unseren Standorten an der Saar Versorgungssicherheit gewährleisten, die Fernwärme vorantreiben und die Energiewende mit konkreten Projekten gestalten“. Mit Blick auf die gesamtwirtschaftliche Lage machte Reichel deutlich: „Wir können die Trendwende einleiten – wenn wir den Mut haben, die Dinge anzupacken. Das haben wir als Land immer wieder unter Beweis gestellt. Deshalb begrüße ich die pragmatische Neuausrichtung der Energiepolitik durch die Bundesregierung ausdrücklich. Nun ist Tempo bei der Umsetzung gefragt – sei es bei den Kraftwerksausschreibungen oder beim Einsatz der Reserve-Kraftwerke zur Strompreisdämpfung. Die Energiewirtschaft braucht jetzt das Startsignal, um loslegen zu können.“

Iqony