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Über uns

Steag Iqony Group

Wir bündeln Versorgungssicherheit und die Gestaltung der Energiewende unter einem Dach. 

 

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Steag Iqony Group auf der E-world

Die Steag Iqony Group 

Das Beste aus allen Energie-Welten

Der Name Steag steht für Tradition, Expertise und Know-how in Sachen Energiewirtschaft – seit 1937. Mit unseren Anlagen gewährleisten wir Versorgungssicherheit und entwickeln dabei nicht nur uns selbst, sondern die Energiewirtschaft insgesamt weiter: Als Iqony entwickeln wir Projekte rund um Wasserstoff, Batteriespeicher, neue, wasserstofffähige Kraftwerke, Wärmenetze oder entwickeln Dekarbonisierungslösungen für Industrie und kommunale Partner. Dafür stehen weltweit rund 5.500 Beschäftigte bereit. Gemeinsam sind wir Ermöglicher der Energiewende in Deutschland und Europa.

In der Iqony GmbH sind die Bereiche Photovoltaik und Windenergie, die Wasserstoffaktivitäten, die Energielösungen zur Dekarbonisierung von Industrie und Kommunen, die klimaschonende Fernwärmeversorgung, die Energiespeicher für Strom und Wärme sowie die Aktivitäten im Bereich der Digitalisierung gebündelt.

Dadurch kann Iqony die gemeinsamen Leistungen nun noch zielgerichteter anbieten, was die positive Entwicklung dieser Geschäftsfelder in den kommenden Jahren zusätzlich befördern wird.  Mit 85 Jahren Erfahrung in Planung, Bau und Betrieb energietechnischer Anlagen bietet das Unternehmen ganzheitliche Lösungen für die Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung der Energieversorgung. Iqony setzt dabei auf regenerative Energien und Brückentechnologien, die in Zukunft auch klimaneutral eingesetzt werden können. Das Portfolio umfasst neben Solar, Wind, und Geothermie auch Wasserstofflösungen, Speichertechnologien, Engineering-Leistungen und Gaskraftwerke. Das Unternehmen realisiert weltweit Projekte für große Industrieunternehmen, Energieversorger, Städte und Kommunen. Spezialisiert auf maßgeschneiderte Lösungen für anspruchsvolle Herausforderungen nutzt Iqony dabei das breite energiewirtschaftliche Wissen über alle Technologien und angebotenen Dienstleistungen hinweg.

STEAG Power GmbH bündelt das Kraftwerksgeschäft und trägt so maßgeblich zur Versorgungssicherheit in Deutschland bei. Unser Anteil an der Gesamtstromerzeugung in Deutschland beträgt etwa fünf Prozent. An der Strategie, perspektivisch aus der Steinkohleverstromung auszusteigen, halten wir fest.

Seit über 85 Jahren steht Steag für effiziente und sichere Energieerzeugung. Die STEAG Power GmbH betreibt an sechs Standorten in Deutschland Steinkohlekraftwerke. Ihr Anteil an der Gesamtstromerzeugung in Deutschland beträgt etwa fünf Prozent. Mit ihren Steinkohlekraftwerken leistet sie außerdem einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende. Regelbare Energien werden noch auf absehbare Zeit gebraucht, damit der Industrienation Deutschland die Transformation in eine weitgehend emissionsfreie, aber zumindest in den kommenden Jahren noch volatile Energieerzeugung sicher gelingt. Daneben betreibt Steag Power noch ein Großkraftwerk in der Türkei. An der Strategie, perspektivisch aus der Steinkohleverstromung auszusteigen, hält Steag fest.

Neues aus der Steag Iqony Group

Trimet speist Abwärme ins Fernwärmenetz von Iqony ein

Essen, 3. Februar 2026. Heute geben die Trimet Aluminium SE und die Iqony Fernwärme GmbH den Startschuss für die Einspeisung industrieller Abwärme der Essener Aluminiumhütte in das Fernwärmenetz von Iqony. Die klimaneutral erzeugte Energie wird die Umweltbilanz der bereits umweltfreundlichen Fernwärmeversorgung in der Region weiter verbessern. 

Aus der Prozesswärme der Elektrolyseöfen speist Trimet künftig jährlich rund 31.000 Megawattstunden unvermeidbare Abwärme in das Fernwärmenetz von Iqony ein, das Kundinnen und Kunden in Bottrop, Essen und Gelsenkirchen versorgt. Diese Menge deckt den rechnerischen Bedarf von mehr als 5.500 Haushalten. 

„Mit diesem Projekt zeigen Trimet und Iqony, was gelebte Kreislaufwirtschaft in einer Industrienation ist. Statt industrielle Abwärme ungenutzt verpuffen zu lassen, wird sie in Wärmenetzen wiederverwertet“, so Matthias Ohl, Sprecher der Geschäftsführung der Iqony Fernwärme. „Für die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung ist Abwärme ein wichtiger Baustein. Unsere Kundinnen und Kunden im Ruhrgebiet profitieren schon jetzt von einer Fernwärme, die zu fast 70 Prozent auf klimaneutrale Quellen setzt – gerade auch dank der Nutzung von Abwärme. Die Wärme-Kooperation mit Trimet macht unsere Fernwärme also noch zukunftsfitter.“ 

„Dass wir mit der Abwärme unserer Anlagen ab heute Tausende Wohnungen heizen, ist ein Meilenstein für unser Unternehmen und für die Region“, sagt Dr. Andreas Lützerath, Mitglied des Vorstands der Trimet Aluminium SE. „Hier wird deutlich, wie Innovationen die grüne Transformation voranbringen. Mit der Flexibilisierung der Aluminiumerzeugung kommen wir den Klimaschutzzielen näher, stärken die Zukunftsfähigkeit unserer Produktionsstandorte und leisten gemeinsam mit Iqony einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit.“ 

Millionen-Investition in klimafreundliche Wärme 

Die Nutzung der industriellen Abwärme wird möglich, weil Trimet die Aluminiumproduktion auf eine flexible Anpassung an die schwankende Stromversorgung aus Wind- und Solaranlagen umgerüstet hat. Die dafür eigens an den Elektrolyseöfen installierten Wärmetauscher fangen die Hitze des Produktionsprozesses ein. Vier Ventilatorstationen leiten sie durch ein Rohrbündel mit Wasser, das so auf rund 130 Grad Celsius erhitzt wird. Unter hohem Druck gelangt das Wasser über ein Rohrsystem zur Energiezentrale, wo es seine Wärme an das Wasser des Fernwärmenetzes überträgt. Trimet hat dafür auf dem Werksgelände ein 1,6 Kilometer langes Rohrsystem angelegt, in dem 36 Kubikmeter Wasser zirkulieren. Iqony hat einen rund 700 Meter langen Leitungsanschluss verlegt, der die Energiezentrale mit dem Einbindepunkt außerhalb des Werksgeländes verbindet.  

2023 hatten Trimet und Iqony eine auf 20 Jahre angelegte Kooperation über die Nutzung von Abwärme aus der Aluminiumproduktion am Trimet-Standort Essen vereinbart. Nun konnten die Arbeiten zur Einrichtung der Infrastruktur zur Umrüstung der Produktionsanlagen erfolgreich abgeschlossen werden. Nach Abschluss des Probebetriebs wird die Anlage zeitnah in den Regelbetrieb übergehen.

In das Projekt haben beide Unternehmen zusammen einen hohen einstelligen Millionenbetrag investiert. 

Iqony